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... E. A. Gautlett geführt. An der eher altmodischen Art und Weise, wie die Aston Martin und Lagonda gebaut werden, hat sich aber unter der neuen Führung noch nicht viel geändert. Die Konstruktion des Lagonda ist derjenigen eines früheren DB-Sportwagens nicht unähnlich. Auf eine stabile Plattform wird eine Art Stahlkäfig aufgebaut, die mit einer dünnen, handgearbeiteten Leichtmetallhaut überzogen wird. Dies geschieht nicht am Fliessband, sondern die diversen Komponenten werden auf Schubkarren oder von Hand von Station zu Station weitertransportiert. In einer Ecke der mittelgrossen Ziegelsteinhalle entstehen das vordere und das hintere Achsjoch, die dann auf einem grossen, drehbaren Hilfsrahmen mit dem Mittelteil der Bodengruppe die eigentliche Plattform ergeben. Natürlich werden dazu moderne Punktund Schutzgasschweissmaschinen verwendet, doch das Zusammentragen oder auch das Schweissen selbst wird in Handarbeit erledigt. Emsige, zu hastige Tätigkeit ist dabei weniger am Platze, geschätzt wird bodenständige Werkmannsarbeit und Vielseitigkeit. Das schlägt naturgemäss auch auf den Ausstoss, der nicht mehr wie in den besten Tagen unter Sir David Brown bis zu vier Wagen pro Tag, sondern pro Woche beträgt. Trotzdem ist diese Zahl respektabel, wenn man den Verkaufspreis und die mehr als um die Hälfte reduzierte Belegschaft von knapp 400 Angestellten ...