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... allzu grossen Spielraum mehrübrig. Der Übergangvom Rollen ins Rutschen voll zieht sich bei einer Querbeschleunigung von gefühlsmässig über einem «g» —ein Wert, der im Strassenverkehr kaum je ausgenutzt werden kann. Dass der exzellent abgestimmte F40 nicht unbedingt auf die Strasse gehört, zeigt auch sein Fahrverhalten. Die ausserorts maximal erlaubten 80 km/h be deuten für den Ferrari schliesslich nicht mehr als besseres Haarnadeltempo, das mit etwas lustlosem Untersteuern quit tiert wird. Der F40 braucht nicht enge Bergstrassen, sondernweit geschwunge ne Strecken mit schnellen Kurven. Hier entfaltet er sein Talent und besticht durch präzise Reaktionen. Das norma lerweise leicht untersteuernde Eigen lenkverhalten lässt den Wagen auch bei hohen Kurveneingangsgeschwindigkei ten sehr ruhig auf der Strasse liegen — ein Eindruck, der auch auf der Auto bahn jenseits von 250 km/h erhalten bleibt. Ab dem Scheitelpunktsteht dann mehr als genügend Leistung zur Verfü gung, um mit leichtem Schlupf aus der Kurve zu driften, eine Fahrweise, die mit dem F40 natürlich nur auf einer ab gesperrten Piste praktiziert werden soll te. Vervollständigt wird der Eindruck vom strassentauglichen Rennwagen zu guter Letzt durch eine Bremsanlage, welche phantastische Verzögerungswerte er möglicht, und durch eine Getriebeabsiufung, die nahtlose Schaltanschlüsse ga rantiert. Bei einer Referenzdrehzahl ...