Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Chrysler mit der Handels kammer zum Mittagessen ver abredet und wurde mit Freude begrüsst. Aber die Stimmung schlug sofort um, als er zum Vorschlag Durants sagte: «Nicht solange ich bei Buick bin.» Das gute Verhältnis zu Durant war nun verdorben. Chrysler erinnerte ihn an das Versprechen, sich nicht mit Buicks Angelegenheitenzu be fassen. Darüber hinaus war er der Meinung, dass es ein Feh ler sei, eine eigene Chassis- Fabrik zu gründen. Das Akzep tieren von höheren Lieferan tenpreisensei immernoch Mil lionen Dollar pro Jahr günsti ger als eine neue Fabrik. Zwar auto exklusiv 1/85 erhielt Chrysler die Unterstüt zung des gesamten Verwal tungsrates, doch Durant war nicht der Mann, der eine sol che Niederlage vergessen konnte. So kam es bald zu neuen Span nungen und Problemen, bis Chrysler schliesslich bekannt gab, erwerde Buick verlassen. Mit dem Verkauf seiner Gene ral-Motors-Aktien wurde er Millionär, was ihn auf den Ge danken brachte, zu privati sieren. Letzter Auftrag von Durant General Motors beabsichtigte, auch in Westeuropa Fuss zu fassen und hatte inzwischen / V das Citroen-Werk offeriert be kommen. Zum Abschied bat Durant Chrysler, diese Fabrik in Paris anzusehen und zu ta xieren. Diese Untersuchung sollte eine letzte Sicherheitsmassnahme für General Motors sein, denn der Kauf des Wer kes war eigentlich bereits be schlossen, und das Geld dafür lag schon in Francs ...