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... t*. ä»» i“ irS“« *“ N'"e Reisen fori- Kameraden der JCandstraße Ais wohl der Krieg, nicht aber die Ungewißheit zu Ende war, was nun kommen würde, heuerte ich bei einem Ferntransportunternehmer als Fernfahrer an. Er hatte sieben Lastzüge über die Jahre und sich selbst jenen Kinderglauben gerettet, ohne den er mich gar nicht hätte einstellen können. „Hamse denn Praxis auf so ’nem Zwanzig- Tonnen-Zug?“ fragte er midi. „Ich bin noch schwerere gefahren“, ant wortete ich, und dadite an meine 55-Tonnen-Eisenautos, von deren Einheit midi Patrons boys gerade entlassen hatten. Aber Tatsache war, daß idi niemals einen 20 m langen Zug gefahren hatte. In den ersten Tagen stieß mich mein Beifahrer in Rechtskurven an und meinte: „Denk an die Anhänger! Die rasieren die Chausseebäume ab.“ Man muß sich erst daran gewöhnen, daß 20 m hinter einem eine andere -Spur gelaufen wird als vorne, wo man sitzt. Und daran, daß man die Wucht der 400 Zentner Zuladung bergab ausnutzen muß, wenn man gleich darauf bergauf nidit im zweiten oder ersten Gang emporkcudien will. An vieles muß man sich in der Fernfahrerei gewöhnen, wenn man bisher auf winzigen 1000-kg-Autos gesessen hat: daß es beispielsweise furchtbar ist, wenn man mit 15 000 Litern Wein in Halbstücken an Bord am Ingelheimer Berg hängenbleibt, weil man zu spät geschaltet hat. Oder daß es ...