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... sten jagte mir einen kleinen Schauer den Rücken hinunter, denn am Boden des Ge triebes schimmerte es wie Gold durch das Öl: Abrieb von den Broncebüchsen der Hauptund Vorgelegewellen, die auch dementsprechend lotterten. Die Gabeln der Schaltstangen waren fast nur noch halb so breit, wie sie sein sollten, und die Zähne der Räder zeigten sich eben, wie sie nur bei einem 73jährigen aussehen konn ten: an der Vorderfront nicht mehr abge rundet, sondern flach und stellenweise abgesplittert. Da kann man den synchroni sierten Getrieben ein Lob aussprechen; denn bei ihnen können die Zähne bei wei tem nicht so malträtiert werden. Für uns abergalt es, auch das Getriebe auszubauen und vollständig zu zerlegen. Eines folgte auf das andere, und nach Ablauf der bei den nächsten Tage waren wir glücklich so weit: Der nackte Chassisrahmen lag auf zwei Böcken vor uns und verhiess uns den gänzlichen Neubeginn. So ziemlich alles, was wir in die Finger bekommen hatten, bedurfte dringend einer «Schönheitschir urgie», lotterte bedenklich oder hatte schlimme Rostschäden. Um aber unseren Veteran im Wallis «werbewirksam» einset zen zu können, genügten eine Schnellblei che oder Verlegenheitsflicke nicht, son dern bedurfte es einer vollständigen Re stauration. Meine Mitarbeiter holten im Werkzeug zimmer Tellerschleifmaschinen und rück ten mit ihnen dem Chassis zu Leibe. Trotz des herumfliegenden ...