Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Kombi fühlt sich tatsächlich leichtfüßig an. Die Messwerte zeigen jedoch, dass einige Wettbewerber flotter durch die Pylonen wedeln - was dem Viertel aller E-Klasse-Kunden, die sich jährlich für ein T-Modell entscheiden sollen, ziemlich egal sein wird. Sie er warten von ihrem Auto hohen Komfort, nicht zuletzt beim Antrieb. In dem Kapitel leistet sich der E 350 CGI eine seiner wenigen Schwächen: den Motor. Von einem 292 PS starken Sechszylinder-Benziner kann der Käu fer eine ordentliche Portion Souveräni tät erwarten, die ihm der Direkteinsprit zer jedoch vorenthält. Sein maximales Drehmoment von 365 Newtonmetem liegt erstens nur knapp über dem des 136 PS starken Basis-Diesels und zwei tens erst bei 3000 Umdrehungen an. Für die an den V6 gekoppelte Siebenstufen automatik bedeutet das viel Arbeit, die sie professionell erledigt. So schnell und behände, wie eine schwäbische Hausfrau Spätzle schabt, sortiert das Getriebe die Gänge, um die Durchzugsschwäche des Motors zu kompensieren. Gut, dass die Ingenieure den Wählhebel gleich an die Lenksäule verräumt haben. Das schafft Platz für weitere Ablagen, an denen es der E- Klasse ohnehin schon nicht mangelt. Die Schaltpaddel am Lenkrad dürften dagegen nur sehr sportlich orientierte Fahrer reizen. Mag seine Arbeitsweise das 3,5-Liter-Triebwerk im SLK zum „Sportmotor“ (Mercedes-Jargon) adeln, so ...