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... Rolls-Royce 40/50 von Charles Angas, das Chassis 1126, kam kurz darauf an. Diesmal mit einer Zweisitzerkarosserie von Brainsby. 1912 kaufte Angas bei einem weiteren Besuch seinen dritten Rolls-Royce, einen Silver Ghost von 1911 mit der Fahrgestellnummer 1524. Der war vorher als »Royalty Loan Vehicle« eingesetzt, also leihweise der königlichen Familie überlassen worden. Da das Werk die dazugehörige Limousinenkarosserie von Hooper behielt, ließ Angas bei der Grosvenor Carriage Company eine auffällige Coupé de Ville- Karosserie im Brougham-Stil aufbauen. Die Chassis Cards verzeichnen für Mitte 1910 eine Rückkehr von 922 nach England: Damals wurden neue Achsnaben für die Verwendung von Rudge-Whitworth Speichenrädern montiert. Der Einsatz im Barossatal muss einen hohen Preis gefordert haben: Im Juni 1911 und noch einmal im Januar 1914 wurden neue Vorderachsfedern und ein neuer Vorderrahmen notwendig. Bereits vor der letzten Instandsetzung war der Wagen im August 1912 zur Generalüberholung und eine Kühlerreparatur ins englische Werk nach Derby zurückgeschickt worden. Dort wurden die Zylinder aufgebohrt und neue geschmiedete Kolben eingesetzt. Ebenso erhielt 922 ein neues Getriebe und eine von 2,4:1 auf 2,9:1 reduzierte Hinterachsübersetzung. Obwohl Charles Angas nicht nur auf Rolls-Royce fixiert war – so erwarb er im Mai 1914 einen neuen 30hp Sechs- ...