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... SwissClassics Nr. 14 | 02.2007 ein Drittel wurde in die Golfstaaten geliefert, und diverse Exemplare fanden ihren Weg (teilweise in Form von Bausätzen) nach Nigeria und Zaire. Nach Europa wurde – mit Ausnahme der Kanarischen Inseln – der VW SP-2 nie geliefert. Auch in die USA schaffte er es nicht. Einer der Gründe waren strengere Vorschriften in den betreffenden Ländern. Beispielsweise sassen die vorderen Scheinwerfer zu weit unten. Andere flach gebaute Sportwagen umgingen das Problem damals mit ihren Klappscheinwerfern, der SP-2 hätte jedoch aufwändig umkonstruiert werden müssen. Zudem hätte der brasilianische Sportler mit seinem Personenwagen-Chassis gegenüber den technisch hochstehenderen Sportwagen aus europäischen und amerikanischen Rennställen wohl das Nachsehen gehabt. Konstrukteur Leiding selbst hat später noch einen anderen Grund ge- äussert, weshalb der SP-2 nie ins Heimatland des Mutterkonzerns gelangte: VW Deutschland hätte sich wohl nicht ausgerechnet von den Brasilianern zeigen lassen wollen, was man aus dem braven Käfer alles hätte machen können… Trotz alledem: Im Lauf der Zeit haben es ein paar Handvoll Exemplare nach Europa geschafft. Unter anderem das von Beat Bähler. Ein flottes Geschenk für die Tochter Der weisse SP-2 mit Chassis Nummer BL 006 357 verliess das VW-Werk in Brasilien 1974 Richtung Kuwait. Eine damals 19-jährige ...