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... Deswegen wird parallel zur Erregerwicklung in Sperrrichtung eine Diode (D2) geschaltet, die auch Freilaufdiode genannt wird. Elektronische Spulenzündanlagen Die konventionelle Spulenzündanlage ? seit Jahrzehnten nahezu unverändert ? ist ein wichtiges System des Verbrennungsmotors. Aber erst durch den Einsatz elektronischer Komponenten konnte sie hinsichtlich Zündenergie, Funkenbrenndauer, Nebenschlussverhalten, Genauigkeit des Zündzeitpunktes und Wartung entscheidend verbessert werden. Der Unterbrecherkontakt schaltet bei der konventionellen Spulenzündanlage den Primärstrom und löst den Zündzeitpunkt aus. Dies führt u. a. zu Kontaktverschleiss und unerwünschter Zündzeitpunktänderung. Bei der kontaktgesteuerten Transistor-Spulenzündung (TSZ-k) wird der Primärstrom von einem Transistor geschaltet; über den Kontakt fliesst nur noch ein geringer Steuerstrom. Der verschleissfrei arbeitende Transistor kann viel höhere Ströme schalten. Deshalb gibt es hierfür spezielle Zündspulen, womit sich die Forderung nach höherer Zündenergie erfüllen lässt. Eine Verschleissstelle am Kontakt ist jedoch noch vorhanden und beeinflusst den Zündzeitpunkt, nämlich das von Nocken betätigte Gleitstück. Dieser Nachteil ist bei berührungslos arbeitenden und damit wartungsfreien Auslösesystemen eliminiert. Aus der Vielzahl der Auslösemöglichkeiten haben sich heute deren zwei ...