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... zu rufen, denn der eigene Mann ist womöglich so aufgeregt, daß er nicht mehr sicher fährt, daß er auf Teufelkommraus durch die Stadt braust und viele Menschen gefährdet — auch sich, seine Frau und das ungeborene Kind. MOTORWELT: Aber es läßt sich doch nicht leugnen, daß eine private Notfallfahrt manchmal notwendig und richtig ist. Wir kennen einen Fall, da hat der Hausarzt den Eltern geraten, das Kind ins Auto zu packen und schnell ins Krankenhaus zu fahren, weil nur dort der rettende Kehlkopf schnitt gemacht werden konnte. DR. BURGHART : Natürlich gibt es diese Fälle, nicht immer kann der Arzt an Ort und Stelle helfen. Wenn man in so einer Ausnahmesituation eben doch selbst losfährt, dann sollte aber noch jemand mitkommen, der sich unterwegs um den Patienten kümmert und vielleicht auch noch ein weißes Tuch schwenkt, um die anderen zu warnen. Denn der Fahrer muß sich voll auf den Verkehr konzentrieren können. MOTORWELT: Machen Sie als Arzt dem Laien einen Vorwurf, wenn er im Ubereifer etwas falsch macht? DR. BURGHART: Wenn er durch völlig unüberlegtes Handeln dem Patienten schadet — ja. Niemand soll im Ubereifer den Helden spielen. Da würde ja sonst Entsetzliches auf uns zukommen. kehrsteilnehmer als fast unvermeidbar erscheinen ließ. Es kann jedoch in keinem Falle gerechtfertigt sein, zur Rettung eines Menschenlebens ...