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... teristik ist unbefriedigend. Wo der Golf locker im obersten Gang davon zieht, muß man im Audi zurückschalten, um das mangelnde Durchzugsver mögen im unteren Dreh zahlbereich auszuglei chen. Mehr noch als die Meßwerte, die den Rück stand des Audi unterstreichen, stempelt das subjektive Lei stungsempfinden dieses Trieb werk zu einem zähen Gesellen, weitab von jener behenden Mü helosigkeit, die den Umgang mit dem nominell gleich star ken Golf prägt. Gute Karten für den Volks wagen also, aber es bleibt ja noch der BMW. Und der bestä tigt auch in der Basisversion 316i den BMW-Ruf, besonders fahraktive und sportliche Autos zu bauen. Der Vierzylinder klingt kernig, deutlich lauter als der Golf-Motor, aber sein Ge räusch hat eine sympathische Klangfarbe, die gut zum Cha rakter dieses Autos paßt und deshalb auch auf langen Strekken nicht störend wirkt. Und er hat Biß, die Reaktionen aufs Gaspedal sind viel unmittelba rer als bei der gesamten Kon kurrenz. Nur mit der Elastizität ist es nicht weit her - hier wird deutlich, daß der BMW mit dem kleinsten Hubraum auskommen muß. Aber schalten macht Spaß im 316i, sein Fünfganggetriebe ist der klare Meister der Exakt heit und Leichtgängigkeit. Auch der Golf kann da nicht mithalten, noch weniger aber die Mercedes-Schaltung mit ih ren langen Wegen oder gar das Audi-Getriebe mit seinem ela ...