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... konnte, hat seine Tradition auch in der Zeit der Engpässe bewahren können. Um so merkwürdiger ist die diffuse Erscheinung Stuttgarts auf der belebten Bühne des deutschen Südwestens. Aus dem Zwielicht dieser Stadt hat der Motorsport des Nachkriegs nicht nur starke und andau ernde Impulse erhalten, sondern auch die überraschendsten Angriffe und Behinderungen einstecken müssen. Stuttgart besitzt nicht nur ein interessiertes und sachverständiges, nach Zehntausenden zählendes Publikum, sondern auch die am wenigsten ak tiven motorsportlichen Verbände. Die Sektion Württemberg des ADAC hat sich noch nicht zur Wiederbelebung der alten MCS-Tradition aufgerafft, und den MSC-Württemberg traf mitten in der Neuordnung der empfindliche Währungsschock von Ulm, der heuer nicht mehr aus gebügelt werden konnte und diesen Klub im kommenden Jahr zu be sonderen Terminansprüchen berechtigt. In Stuttgart wohnt und arbeitet nicht nur He£r Neubauer, der in die sem Jahre auf Grund internationaler Einladungen sich ein erschöpfen des Bild aller Tendenzen des europäischen Grand-Prix-Sports machen konnte, hier lebt und arbeitet auch Herr Wilhelm, der selbst der ausländischen Fachpresse als l’bomme terrible des deutschen Motor sports erscheint, in der Tat aber alle Ressentiments in Abrede stellt und bei näherem Zusehen derselbe pflichttreue, untadelig korrekte, un bestechliche Beamte ...