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... ausfliessen kann. Ist das alles geschehen, so wird das Ganze mit einer Gasflamme gut angewärmt, und zwar so, dass das Zinn im Lager nicht verbrennt, der Lehm oder die Asbestpappe aber völlig trocken werden. In der Zwischenzeit wird in einer Giesskelle oder irgendeinem eisernen Napf dag Weissmetall flüssig gemacht. Als Weissmetall nehme man immer nur das beste und teuerste was es gibt und benütze stets nur reine Schmelzgefässe, Schmelztiegel und Löffel. Das Vermischen einer bestimmten Sorte von Weissmetall mit irgendeinem anderen Metall ist sorgfältig zu vermeiden. Das Lagermetall hat die richtige Giesstemperatur, wenn durch das Eintauchen eines Tannenoder Fichtenholzstabes ein Aufwallen des Metallbades entsteht. Beim Schmelzen bedecke man das Metall mit einer Schicht Holzkohlenstaub, um einen grossen Abbrand zu verhüten. Man giesse das Metall niemals zu kalt, sondern immer gut warm (380 bis 400° C Giesstemperatur).. Ein Ueberhitzen des Metalles auf 500 und mehr Grad ist zu vermeiden. Man achte beim Giessen darauf, dass aus dem Löffel keine Unreinlichkeiten mitgerissen werden. Diese sind mit einem Holzstäbchen zurückzuhal- , ten. Die Lagerschalen sind gut anzuwärmen.! Nach dem Ausgiessen lassen Sie die Lagerschalen an der Luft erkalten, kühlen jedenfalls nicht mit Wasser nach, da das Metall darunter leidet und spröde wird, ist die ausgegossene Lagerschale ...