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... nicht nachließ, hatte die Straßen teilweise in vollkommenen Morast verwandelt, die an ein Durchkommen oft geradezu verzweifeln ließen. Dabei war für die Kleinkrafträder eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 23—35 km, für die Krafträder und -Wagen 35—40 km verlangt worden. Es mußte daher als eine außerordentlich sportliche Leistung gelten, wenn trotz dieser Umstände noch die Hälfte der gestarteten Fahrzeuge ans Ziel zu kommen vermochte. So haben auch hier wieder die kleinen Krafträder eine fast phänomenale Leistungsfähigkeit gezeigt, die zu 46 v. H, durchzuhalten vermochten, während die großen Krafträder einen Ausfall von 81 v. H. zu verzeichnen hatten. Als erste Sieger der zweiten Reichsfahrt sind zu nennen die Marken D, K. W., Viktoria, Ardie, Mabeco, Mars, Bob, Dürkopp und Presto. Die dritte Reichsfahrt im Jahre 1923 bleibt in der Art ihrer Durchführung ungefähr dieselbe. Hinsichtlich ihres Streckenverlaufs erscheint sie diesmal als Süddeutsche Rundfahrt. Von Meiningen ausgehend führt sie am ersten Tage über Würzburg nach Pforzheim, am zweiten Tage nach Konstanz und am dritten Tage nach Stuttgart. Die Krafträder und Kraftwagen habeü hierbei insgesamt 850 km zu bewältigen, die Kleinkrafträder ungefähr 500 km. Die Sonderprüfungen sind im Gegensatz zu den beiden vorhergehenden Reichsfahrten um eine vermehrt worden, so daß nunmehr drei Bergrennen, ...