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... donnerte der einstige Formel 1-Rennfahrer, Motorjournalist und Le Mans-Sieger Paul Frere drei vergnügliche Runden lang über den legen dären Kurs in der Sarthe, und als er ausstieg, zog er einen ersten Vergleich: „Viel komfortabler als die Autos, mit denen ich bis her hier gefahren bin.“ Frere blieb mit seinem Spitzen-Tempo von gut 280 km/h zwar noch unterhalb der theore tischen Höchstgeschwindigkeit 50 EÜ9 11/2003 des R8, die im letzten Jahr auf der Hunaudieres-Geraden mit rund 330 km/h gemessen wor den war. Doch der Kurven- Speed reichte allemal, um ei ne Rundenzeit hinzulegen, mit der die Qualifikationsgrenze in Le Mans locker unterschritten worden wäre. Die viel jüngeren Werksfah rer wie etwa der auto motor und sport-Pilot Frank Biela, dreifa cher Le Mans-Sieger, kommen auf der Qualifikationsrunde im 550 PS starken R8 nach etwa drei Minuten und 40 Sekunden wieder an Start und Ziel vorbei. Frere brauchte nur etwas mehr als vier Minuten. „Wir waren ziemlich überrascht“, so Sport chef Ullrich, „wie viel Gas der Herr Frere da gegeben hat.“ Nun sind sportliche Höchst leistungen etwa von gewicht hebenden Senioren oder von Astronauten der ersten Stunde, die sich in der Nasa-Zcntrifuge noch einmal mit 3,5 g in den Sitz pressen lassen, gewohnte Un terhaltungs-Einlagen für eine rekordversessene TV-Gemeinde. Die Koordination von Len ...