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... die Wälder, an die Seen und Flüsse. Kinder, die in Europa kaum das Grün der Bäume kennen, führen dann tagelang ein freies Lagerleben. Solche sonntäglichen Familienlasten sind etwas vom Köstlichsten, was sich vorstellen lässt. So recht im Gegensalz zum sich langweilenden Ehepaar im Luxussportwagen fährt eine singende Kinderschar im Ford vorbei, der neben den beiden dicken Elfern noch allerlei Getier und Gerät mit sich führt und fast unter der Last zusammenbricht. Der Fordwagen ist der geduldigste Sklave und trägt seine Last jahraus jahrein. Er bringt ganz plötzlich die abgelegenen Farmer und Rancher dqr Zivilisation nahe; er durchbricht den Bann der Einsamkeif, den der Winter grossen Landstrichen auferlegt; Handel und Politik kommt in Gang, Geselligkeit lebt auf, und Feste vereinigen oft die weitzerstreuten Farmer. Ich erinnere mich noch heute einiger Erlebnisse auf einsamen Wanderfahrten, die vielleicht einige Lichtblicke auf die oben skizzierten Verhältnisse zu werfen vermögen. Dabei will ich mich auf ein paar Blätter meines Skizzenbuches beschränken. Wenn man bis zum Missouri nach Westen vorgedrungen ist, durch das fruchtbare Minnesota und die noch recht jungen Dakotas, so steht man am Beginn grosser Prärien. Wie ein grosses Meer dehnt sich das Land vor den Füssen aus, endlose Wellen silbergrauen Ginsters und fahler gelber bis roter Erde. Gegen Montana zu ...