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... viel zu schwer, und dann vergleichen sie das Gewicht — nicht der Motoren, sondern der Wagen: erster Fehler. Noch folgenschwerer ist der zweite Irrtum. Man nimmt nämlich ohne weiteres an, dass kein Rennwagen ohne Limit einen Motor von hohem Nutzeffekt hatte, und wirft den Peugeot Boillots, der mit seinen 7V2 Liter 175 HP entwickelte, in den gleichen Topf mit dem De Dietrich von 15 Liter, der 160 HP ergab. (Das müsste aber schon ein recht grosser Topf sein. Die Red.) Was kann man beweisen, wenn man von einer so handgreiflich irrigen Voraussetzung ausgeht? Stellt man aber den Peugeotwagen an seinen richtigen Platz (denn gerade der Peugeot ist ein glänzendes Beispiel für den Motor mit hohem Nutzeffekt), dann findet man, dass bei einem Gewicht von 980 kg (nicht 1400 kg) das Gewicht per Pferdekraft sich auf 5,6 kg stellt, wogegen es bei dem De Dietrich 10 kg beträgt. Also ein gewaltiger Vorteil des Motors mit hohem Nutzeffekt. Aber wir wollen den Vorgang nichtsdestoweniger als gerechtfertigt anerkennen, und wir stellen in der Tat fest, dass die Wagen der Dreiliterklasse ein höheres Gewicht per Pferdekraft aufweisen als die Rennwagen ohne Limit. Darf man aber daraus schliessen, dass die Schuld am Motor mit hohem Nutzeffekt liegt? In keiner Weise. Vergleichen wir drei Tourenwagen mit offener Karosserie: einen Vierzylinder von den Dimensionen 85 auf 140, der an der Bremse 30 HP ...