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... untersteuert. Daraufhin bremst ESP das entlastete Hinterrad ab, was der Panamera mit einer gut parierbaren Lastwechselreak tion in Gasse drei quittiert. Sowohl beim Slalom als auch beim We deln erreicht der GTS im Durchschnitt nur um ein km/h bessere Werte als der ebenfalls mit Luftfederung ausgestattete 4S bei sei nem letzten Test. Die Dämpferund Feder raten stimmen völlig überein, alleine die breitere Spur an der Hinterachse reicht nicht für fahrdynamische Quantensprünge. Beim so genannten Eichtest und beim Ver zögern sind die Werte sogar etwas schlech ter - trotz Turbo-Bremsanlage. Ähnliches empfindet man bei der an schließenden Testfahrt über Land. Der GTS fühlt sich auf den kleinen Sträßchen der Schwäbischen Alb genau so an, wie wir den 4S abgespeichert haben: für eine zwei Meter breite und zwei Tonnen schwere Limousine erstaunlich agil - aber limitiert durch die schieren Ausmaße. Gerade dort, wo die Straßenbreite schrumpft, die Kurvenradien aber zunehmen, beginnt der Fahrspaß. Doch er endet schnell, wenn ein Lkw ent gegenkommt und der Panamera-Fahrer beim Ausweichen seine rechten Räder be reits im Graben wähnt, während er um sei nen Unken Außenspiegel furchtet. Nächster Versuch: Rennstrecke. Hierhin passt der Panamera tatsächlich wie kein Zweiter seiner Masse - was für den 4S ge nauso gilt. Beide kaschieren ihr Gewicht mittels ...