Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Die Knüppelschaltung rechts von der Lenksäule und die weit nach vorn, an die Spritzwand verlegte Handbremse, machen den Raum vor den Vordersitzen völlig „beinfrei“, so daß man bequem nach beiden Seiten ausstei gen kann. Die Karosserie ist aus Gründen der Gewichtserspamis vorwiegend aus Sperrholz mit einem sehr widerstandsfähigen Sumit-Überzug, die (abnehmbaren!) Seitenteile — denn von Kotflügeln kann man bei der Ponton-Ka rosserie ja nicht sprechen — sind aus Stahl blech, jedoch mit dem gleichen Überzug. Das „Gesicht“ ist modern aber keineswegs plump, die vertikale Kühlerverkleidung ist einfach und geschmackvoll. Die Fenster der beiden Türen sind als feststellbare Schiebefenster ausgeführt, ähnlich wie sie Fiat für seinen „Topolino“ ver wendete. Dank der breiten Windschutzscheibe und den vier Fenstern ist die Sicht nach allen Seiten gut. Das Armaturenbrett ist einfach ge halten und trägt, aus Gründen der Ersparnis, nur einen Tachometer. Es handelt sich bei dem neuen kleinen „LLOYD“ also keineswegs um ein Pseudoautomobil, wie die meisten Kleinwagen, die in letz ter Zeit das „Licht der Welt“ erblickten, bei denen man nicht weiß, ob es ein Motorrad mit vier Rädern oder ein Automobil mit Motor radeigenschaften ist. Der „LLOYD" ist — zu nächst äußerlich gesehen — ein „richtiggehen des“ Automobil mit allen notwendigen Attri buten ...