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... zu andern Tätigkeiten darf heute derStrassenverkehr glücklicherweise als geradezu «sicher»bezeichnet werden. Laut bfu-Statistik sind sportliche und Betätigungen im Haushalt bzw. in der Freizeit weit unfallträchtiger. In beiden Vergleichssparten ist dieVerletztenrate wesentlich höher, und auch in bezugauf die Todesrate schneiden Haushalt und Freizeit schlechter ab. Eine Studie über die Risikostruktur verschiedener Tätigkeiten gelangt zu gleichen Schlüssen:Gefährlicher als Autolenker leben Fallschirmspringer, Alpinisten, Gleitschirmflieger, Sporttaucher, Skifahrerund Menschen im trauten Heim; bei den Berufen sind Holzfäller und -transporteure, Helipiloten, Dachdeckerund Bauhandwerker stärker gefährdet als Profichauffeure, deren Risikofaktor sogar geringer ist als jener vonBahnbediensteten. Ohne Zweifel wird sich dieser erfreuliche Trend fortsetzen. Die von namhaften Unfallverhütungs-Institutionen wie dem Schweiz. Verkehrssicherheitsrat oder der bfu mittelfristig als Ziel gesetzte Senkung der Zahl der Verkehrsopfer auf noch 500 pro Jahr (1971 waren esnoch deren 1773!) ist somit realistisch, obgleich noch immer sehr hoch. Längerfristig muss sie deshalb nocherheblich unterboten werden. Weitere Massnahmenim und am Auto wie z. B. der Einbau von Airbags und das Gurtentragen auf denRücksitzen werden mithelfen, das durch den Strassenverkehr verursachte ...