Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... bereits Interessierte gefunden: Rupprecht von Senger und Bernhard Blank bestellten die ersten zehn Coupés. Porsche war im Geschäft. In Gmünd ging es jedoch langsam voran. Bis zur Verlegung der Produktion nach Zuffenhausen entstanden 52 statt der geplanten 150 Autos. Die Aluminiumkarosserien wurden von Männern gebaut, die zuvor in Handarbeit Porsche-Prototypen gefertigt hatten. Wie das dann konkret ausgesehen hat, kann man sich heute kaum ausmalen. Einen vielsagenden Einblick über die frühen Arbeiten in Gmünd gab einmal Ferry Porsche, der sich erinnerte: »Wir hatten einen echten Künstler unter den Mitarbeitern, Friedrich Weber. Er konnte wirklich jedes Teil doppelt so schnell herstellen wie die Kollegen. Allerdings kam er oft montags nicht zur Arbeit, weil er am Wochenende so viel getrunken hatte. Aber im Laufe der Woche hat er die anderen dann immer locker eingeholt.« Natürlich konnte das mit der geringen Produktion so nicht weitergehen. Auch deshalb kehrte Porsche nach Zuffenhausen zurück, wo bis Ende des Jahrzehnts 298 Autos entstanden, etwa 33 pro Monat. Diese Modelle hatten eine Stahlkarosserie und waren glatter und runder als die in Gmünd gebauten. Den typischen Porsche-Look konnte man bereits erkennen. Schon damals gehörte auch der Motorsport zum Firmenethos und so holte 1951 ein aerodynamisch optimierter 356 den Klassensieg und den 20. ...