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... Mit dem CLS führt Mercedes eine neue elektromechanische Servolen kung ein. Sie zeigt das markante Lenkgefühl mit starker Dämpfung um die Mittellage; damit vermittelt der CLS auch bei hohem Autobahn- Tempo einen guten Geradeauslauf. Gleichzeitig spricht sie beim Ein lenken früher als bisher an, wird beim weiteren Lenken direkter über setzt und offenbart eine gute Rückmeldung. Beim Bremstest auf unterschiedlich hohem Reibwert (psplit) assistiert die Lenkung durch Gegenlenk-Impulse; der CLS lässt sich mit geringem Lenkaufwand stabilisieren und erzielt einen ausgesprochen kurzen Bremsweg. Damit ist er derzeit der Maßstab und erhält volle Punktzahl. An ihm wird sich die künftig strengere Bewertung im Test orientieren. Bewässerte Kacheln (links) simulieren eine Eisdecke Das Dandytum des CLS-Pioniers zelebriert der Neue nicht mehr, hat aber eine enorme Rückspiegel-Präsenz — er benö tigt keine Lichthupe, um auf sich auf merksam zu machen. Ist die Bahn frei, gewinnt der Mercedes mit außergewöhn licher Entschlossenheit und sanften Gangwechseln Raum. Dabei schiebt der aufgeladene Dreiliter fast so gewaltig wie ein Elektromotor an, klingt wie ein V6-Benziner, benötigt aber so wenig Sprit wie ein Hybrid. Moderne Diesel-Trieb werke können ganz schön begeistern. Beim Drehvermögen setzt der Dreiliter-TDI des Sportback noch einen drauf, läuft dabei aber ...