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... glaubt Audi durch höhere Ver kaufspreise abfedern zu können. Für VW macht die Rückkehr zum Quermotor in der Mittelklasse schon des halb Sinn, weil sich damit kostengünstig ei ne Plattform für den Sharan-Nachfolger er gibt. 2004 läuft das Joint Venture mit Ford aus, das vorsah, Sharan und Galaxy ge meinsam zu entwickeln und in der gleichen Fabrik vom Band laufen zu lassen. Eine Fortsetzung dieses Bündnisses, das trotz guter Verkaufszahlen nie eine glückli che Ehe war, wird es nicht geben. Ford hat die Autoeuropa- Fabrik im portugiesischen Palmela inzwischen an VW verkauft und wird den Galaxy-Nachfolger auf Basis des neuen Mondeo in einem eigenen Werk pro duzieren. Vom ursprünglichen Plan, den Sharan- Nachfolger auf die Basis der nächsten Transporter-Generation T5 (2003) zu stel len. wurde Abstand genommen. Der Familien-Van würde dadurch zu groß, zu schwer und zu teuer. Auch die von US-Händlem angeregte Idee, vom T5 eine Art Retro-Van im Stil der sechziger Jahre aufzulegen, als der VW Bus in der Flower-Power-Szene Kultstatus besaß, wurde verworfen. Die Stückzahlen hätten sich nicht gelohnt, außerdem wäre das nostalgische Styling nur realisierbar gewesen, wenn VW die nächste Transporter-Generation wie früher mit Heckmotor ausgelegt hätte. Doch aus Kosten-, Platzund Sicherheitsaspekten er hält auch der T5 wieder Frontantrieb. Unterhalb des ...