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... auf dem Flohmarkt gekauft, und beim Essen wirft der Versicherungskaufmann einen kritischen Blick auf die Karte, bevor er sich an einen Tisch setzt. Was die Hellas-Fans nach wie vor an den modernen Griechen fasziniert, ist die überwältigende Gastfreundschaft - und außerdem gibt man sich alle Mühe, die Gäste zu verwöhnen. Der Kfz-Mechaniker Horst Ammon, der mit dem Motorrad nach Athen gefahren ist (Super-Benzin bis zu 1,41 DM pro Liter): »Ich finde meinen Campingplatz mit etwa 6 Mark pro Nacht zwar nicht billig, aber bei einer so gepflegten Anlage mit Swimmingpool, jeden Abend Tanz und Live-Musik von einer guten Gruppe, da tut einem das Geld nicht leid.« Jugoslawien »Die Preise im sogenannten Aufenthaltsraum«, moserten Anfang juni Maria und Ferdi Rütten aus Mönchengladbach im Gästebuch des Hotel Kristall im jugoslawischen Porec, »entsprechen inzwischen denen in einem Night-Club mit Obenohne-Bedienung.« Für eine schlichte Tasse Kaffee - ohnehin meist nicht nach dem Geschmack des deutschen Publikums zubereitet - mußte man immerhin mehr als drei Mark hinlegen. Denn Kaffee ist zur Zeit Mangelware. Aber die Jugoslawen zogen die Notbremse: 30 Prozent mehr Dinare bekommt man inzwischen für die D-Mark. Und so was rückt natürlich angestauten Groll über vermeintlich hohe Preise wieder ins rechte Lot. Mit Abwertung und ...