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... und Unfallursachenforscher Professor MAX DANNER: »Der Frontalaufprall passiert meist nicht so schulmäßig, wie es in Crash-Versuchen durchgeführt wird. In der Praxis laufen solche Unfälle fast immer mehr oder weniger schräg, also schiefwinklig ab. Der Fahrer trifft dabei nicht mehr exakt die Lenkradmitte, sondern prallt seitlich auf Kranz und Speichen.« Damit nicht genug. Sicherheitsexperte Professor APPEL, TU Berlin: »Durch den Sicherheitsgurt hat sich der Bewegungsablauf des Körpers beim Aufprall ge- ändert. Der Fahrer trifft nicht nur mit der Brust, sondern vor allem mit dem Kopf auf das Lenkrad. Man braucht also einen nachgiebigen Lenkradkranz und eine große Polsterfläche.« In unseren Autos sieht es aber leider anders aus. Die meisten Lenkräder taugen nichts Das fängt schon zwischen Lenksäule und Lenkrad an. Hier fehlt nämlich bei den meisten Autos ein sogenannter Pralltopf. Das ist ein Ding, das ähnlich *wie eine Konservendose funktioniert, auf die man drauf schlägt: Die Blechdose gibt genau in Schlagrichtung nach, egal ob man frontal oder schräg auf den Rand schlägt, und formt sich dem Schlaginstrument an. Diese Aufgabe erfüllt auch ein Pralltopf. Er ermöglicht es, daß sich das Lenkrad an den aufprallenden Körper »anlegt« und ihn mit der ganzen Fläche des Lenkrades abfängt. Tut es das aber nicht, bleibt es starr stehen, ...