Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Audi und Jaguar kommen mit V6-Antrieb, der BMW mit einem der ehemals markentypischen Reihensechszy linder. Die sind raumökonomische Katas trophen, weil sie viel Platz beanspruchen, doch wegen des guten Massenausgleichs schwingungstechnische Wunderwerke. Das beweist aufs Neue der 258 PS starke Selbstzünder des 530d. Der hält sein nageln des Arbeitsprinzip und die Massenkräfte der auf und ab schießenden Großkolben so ge schickt im Zaum, dass er fast genauso gut als kultivierter Benziner durchginge. Die feine, sanft und nie hektisch schaltende Achtstufen-Automatik passt hervorragend dazu. Das alles fügt sich zum Bild einer fast perfekten Antriebseinheit zusammen, die selbst in der oberen Mittelklasse nicht all täglich ist. Auch beim XF Sportbrake nicht, der ist nur mit Dieselmotoren lieferbar - wahlweise mit einem 200 PS starken 2,2-Liter-Vierzylinder oder dem Dreiliter-V6 mit 245 beziehungsweise, wie hier, 275 PS. Seinen Leistungsvorsprung gegenüber der Konkurrenz in diesem Vergleich kann der Jaguar-V6 nicht in bessere Fahrleistun gen umsetzen. Zwar gelingt es den beiden bayerischen Rivalen nicht, den Briten ab zuhängen, doch fährt er bei allen Fahrleis tungsmessungen ein paar Sekundenbruch teile hinterher. Allerdings ist das eher Stammtischals praxisrelevant, genau wie die um zwei km/h höhere Höchstgeschwin digkeit (250 statt 248 km/h) des ...