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... über die unverschämte Brathitze, die einem das Harz aus den Poren sauge und dazu das wenige Erdreich unbarmherzig austrockne. Da ist ihm der Herbst ein viel lieberer Geselle, wenn er auch manchmal schon mit recht unfreundlichen Winden daherfährt, mit Regengeflitz und Schlossenhagel. Aber wenn man sich alles Bösen versieht, so können übereins so wunderklare Oktobertage kommen, dass man zu glauben versucht ist, die Welt wolle sich nun in einem goldhellen Garten sänftlich zur Ruhe begeben. Kaum dass etwa ein müder Kläffer das Waldgras absucht und mit wenig Schritten Abstand an dem Rehböcklein vorbeischnürt, das mit geiträussten Ohren im tiefverschwiegenen Wacholdergebüsch kauert und lauert. Meister Grimbart, der Dachs, schleppt schon zur frühen Dämmerzeit die ersten Trauben aus dem Weinberg an der Merzenwand in seinen Bau. Der Weg ist ihm nicht zu weit, er lässt es sich die ganze Nacht hindurch um die süsse Kost sauer werden, redlich nach seinen Begriffen, nach denen der Bauern von Siebenacker als ein verfluchter Erzschelm und abgefeimter Bösewicht. Das Hölzlein «In der Reckholderen» hält es mit dem Dachs, nicht mit den Menschen. Es freut sich göttlich, wenn er jeweilen wieder mit neuer Beute wohlbehalten einfahren kann. Selbst der Winter vermag meinem Wäldchen wenig anzuhaben. Wenn die Schneelast den Föhren zu schwer zu werden droht, geht fast jedesmal wie gerufen ...