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... nichts dagegen haben, wenn man sie ein bisschen an die frische Luft setzt. Der Vorschlag von Entwicklungschef Helmuth Bott, wieder einen urigen «Speedster mit Steckschei ben und Notverdeck» zu bauen, fiel des halb auf fruchtbaren Boden. Ausserdem erinnert man sich in Zuffenhausen ger ne an den zwischen 1954 und 1958 ge bauten 356 Speedster, der vor allem in Amerika zu einem der beliebtesten Sportwagen avancierte. Die Auferstehung der Speedster-Legende erfolgte 1987 an der IAA in Frankfurt. Das Auto war zwar nicht ganz so sparta nisch wie angedroht (Steckscheiben wollte man der komfortgewöhnten Kundschaft wohl doch nicht zumutenl, aber die Optik entsprach durchaus dem, was man sich so unter einem Speedster vorstellt. Nur eines wollte nicht so recht gefallen. Das damals gezeigte Auto auf Carrera- Basis wirkte etwas schüchtern um die Räder herum — statt breit und aggres siv, wie es sich für einen Speedster ge hört. Also entschloss sich Porsche, den Grossteil der schon vor Produktionsbe ginn ausverkauften Kleinserie mit dem bulligen Karosserieunterbau des Turbo herzustellen. 24 Auch das Leben mit dem Speedsterkennt verschiedene Seiten. Zu den angenehmen dürfen Ausfahrten bei Sonnenschein gezählt werden, während daszeitraubende Hantieren am Verdeck weil wenigerzur Stimmung beiträgt. Alles in allem hat Porsche 2100 Speed ster produziert, davon 1935 mit breiter Karosserie und ...