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... und unten Für Vortrieb sorgt ein serienmäßiger Käfermotor mit 31 PS; Stylingdetails wie die kleinen Heckflügel und die Sportspiegel sind typisch für die 50er-Jahre. Kühlergrill und seitliche Luftschlitze sind natürlich Attrappen. die Volkswagen-Technik wurden revidiert und so steht der Wagen heute da wie neu. Es war sicherlich nicht der Gedanke an eine hohe Rendite, die Kammermann zu diesem Kraftakt trieb, sondern die Freude am einheimischen Schaffen und an der Erhaltung eines äußerst seltenen Automobils, das nur unweit seines Wohnorts Spiez in Thun entstanden war. Schließlich sind bis heute viele Beutler-Fahrzeuge in die USA abgewandert, da sich dort eine beachtliche Fan-Gemeinde befindet. Daniel Kammermann aber wollte dem Wagen eine Zukunft in der Schweiz sichern. Obschon das Beutler Coupé optisch kaum etwas mit dem Käfer gemeinsam hat, ist er in seiner Seele natürlich trotzdem ein Volkswagen geblieben. Er tönt wie ein VW und fährt sich auch wie ein VW – einem Karmann-Ghia, der ja eigentlich nach ähnlichen Ideen entstand, nicht unähnlich. Der hellbraune Wagen wirkt sympathisch, was bei den Fotoaufnahmen am Thunersee deutlich wurde, als sich viele Passanten nach der Herkunft des Autos erkundigten. Dass das Coupé nur wenige Meter von der Seepromenade entfernt entstanden war, wusste allerdings kaum mehr jemand. Wir danken dem Besitzer des schönen Beutler- VW für die Unterstützung bei diesem Artikel. 38 Octane ...