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... heimzukommen. Aber wie sah es nun — im eigenen Auto — aus? Kaum war ich fünfzig Meter gefahren, stoppte mich irgendein Bekannter — oh, wie entsetzlich viele Bekannte hat so ein Autobesitzer! — und bat mich, mitgenommen zu werden, da wir ja ohnehin denselben Weg haben. «Derselbe Weg» bestand darin, dass ich die Leute, an die ich mich nur ganz selten erinnern konnte, ans entgegengesetzte Ende der Stadt fahren musste. Mit dem Dreier brauchte ich genau vierzehn Minuten nach Hause. Im Auto fuhr ich dieselbe Strecke in vierzig bis fünfzig Minuten, da es mir niemals gelang, auf direktem Wege heimzukommen. Und nachts in Gesellschaft? Stimmt, ich musste nicht mehr zum letzten Tram aufbrechen. Die Zeit war vorbei. Aber auch die anderen Leute in der Gesellschaft mussten nicht mehr zum letzten Tram aufbrechen. Alle wandten sich mit der selbstverständlichen Frage an mich: «Nicht wahr, Sie bringen mich doch heim?» Denn der Autobesitzer ist der gottgewollte Heimbringer. Wer braucht sich um das letzte Tram zu kümmern, wenn ein Autobesitzer in der Gesellschaft ist? Und so musste ich mich den Rest der Nacht als Taxichauffeur betätigen, da ich ja nur vier Plätze in meinem Wagen hatte und meistens drei bis fünf Fuhren zu erledigen waren. Wenn ich selbst heimkam, fuhr für gewöhnlich schon wieder der erste Dreier. Ich hätte ihn ohne Auto ruhig abwarten können, es wäre aufs selbe ...