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... ein Sonderfall des Kleinwagens; wenn er seinen speziellen Aufgaben gerecht werden will, kann er keine massstäbliche Verkleinerung eines grossen Autos sein! Bekanntlich platzen unsere Städte buchstäblich aus allen Nähten: der ruhende Verkehr droht den fliessenden zu ersticken, Parkraum ist Mangelware. Hinzu kommt das Problem der Kurzund Dauerparker. Die einen fahren früh mit dem Auto in die City, stellen es ab und rollen am Ende des 9-Stunden-Tages wieder heim. Damit blockieren sie riesige Parkflächen, die den Kurzparkierenden verlorengehen. Parkuhren und Parkhäuser sind zwar ein Ausweg, leider sind bei vielen Parkhäusern manchmal ganze Etagen an umliegende Firmen für Dauerparker vermietet, so dass die echte Parkraumkapazität beschränkt ist. Ideal wären riesige Parkplätze an der Peripherie unserer Grossstädte und so attraktive Nahverkehrsmittel, dass man den eigenen Wagen gern am Stadtrand abstellen und sich ihrer bedienen würde. Leider ist das, so gut wie der innerstädtische Verkehr auf zweiter Ebene, ein Wunschtraum, so ,dass der Stadtwagen als Notlösung immer wieder diskutiert wird. Als Branchenaussenseiter, wie sich der Vorsitzende der Geschäftsführung bescheiden nennt, hat Dornier schon 1954 einmal einen Kleinwagen mit Frontund Hecktür vorgestellt, den «Dornier-Delta» mit 250 cm3 Mittelmotor. Daraus wurde 1956 der «Zündapp-Janus», von dem immerhin- 10 000 ...