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... Über setzung auf sich wirken läßt. Stilistisch stand, wie schon beim DS, der Gedanke Pate, eine zweckmäßige, für lange Zeit gültige Form zu finden. Die SM-Linie ist kein Dilettanten-Produkt: Für sie zeichnet Henry Lauve verantwortlich, der lange Zeit unter Bill Mitchell im General Motors- Styling arbeitete. Im zweiten Anlauf glückte auch beim Daim ler-Benz der Sprung zur formalen Meister schaft: Der neuen Karosserie des C111 haften nicht mehr die Merkmale des Hand gestrickten an. Die schwierige Aufgabe, einem Mittelmotorauto flüssige Konturen zu geben, ist nicht oft gut gelöst worden. Der neue C111 kann sich neben dem de Tomaso Mangusta oder dem Lambor ghini Miura durchaus sehen lassen, die Sichtverhältnisse sind erheblich besser geworden, Kofferraum ist auch vorhan den: Jetzt erst kann man davon sprechen, daß der geringere Raumanspruch des Wankelmotors zum Tragen kommt. Daß noch ein Scheibchen hinzugekommen ist, läßt für die Zukunft gewisse Schlüsse zu: Wenn Daimler-Benz einmal einen Wankel motor in Serie baut, dann wird er wohl vier Scheiben und sehr viel Leistung haben. Und er wird wohl in einem Auto sein Wesen treiben, das dem C 111 sehr ähnlich sieht. Die Genfer Kulissengesprä che machten vollends deutlich, daß die nächste Limousinen-Generation von Mer cedes Hubkolbenmotoren haben wird. DB-Entwicklungschef Scherenberg ging ...