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... eine ziemlich wilde Motorspezifikation um, die nach seinen Worten für 160 km/h gut war. Weil das Auto dadurch im alltäglichen Gebrauch fast unkontrollierbar war, ging Marc Hanson wieder auf die 1953er Spezifikationen zurück. Der MG hat ziemlich steife Federn und schlechte Dämpfer. Trotzdem lässt er sich sicher und vorhersehbar fahren – abgesehen von kleinen, aber harmlosen Versetzern, wenn man in der Kurve ans Limit geht. Deutlich spürbar ist auch, dass die äußere Vorderradfederung beim Einlenken nahezu wirkungslos ist und sich die Karosserie bei intensiven Kurvenfahrten stark neigt. Richtungs- änderungen, z. B. in einer S-Kurve, legen das lethargische Ansprechverhalten des antiquierten Chassisdesigns offen. Trotzdem macht es viel Spaß, mit diesem bedeutenden Rennwagenveteranen unterwegs zu sein. Auch Peter Burtons Jaguar, dem wir uns in exakt derselben Weise genähert haben, zeigt in Kurven eine hohe Seitenneigung, und zweifelsohne hatten die Jaguar-Fahrer in den Rennen mit den relativ schwachen Trommelbremsen zu kämpfen. Zwar gab es auch bei Jaguar schon Scheibenbremsen, aber die normalen Limousinen waren noch mit Trommeln ausgestattet. Der Mk VII ist viel größer und schwerer als der kleine MG und um einiges schneller. Bei den raschen Richtungswechseln durch die Becketts-Kurven hindurch erweist er sich als viel reaktionsschneller als erwartet. Zwar neigt ...