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... seins im höchsten Berg Europas. Das Gefühl, nach der Breite hin genügend Platz zu haben, wird nicht nur durch die 80 cm breiten Troittoirs, sondern auch durch die alle 300 m sich öffnenden, sehr hell beleuchteten Hart an der Schweizer Grenze vorbei — Für Franzosen führt der Tunnelzugang vom Rhonetal über Bellegard-St. Jülien-Annemasse nach Chamonix. Die Zufahrt vom Norden her ist wegen der Durchquerung der Stadt Genf zeitraubender. Die Verwirklichung der Genfer Expressstrassen gewinnt durch den Montblanc-Tunnel an Dringlichkeit. fahrt wird durch den Lichteffekt gut angezeigt. Als weitere Fahrhilfe dienen die weisse Doppellinie in der Mitte der Fahrbahn und die gelben Randstreifen an den seitlichen Trottoirs. Die grauen, trockenen Betonwände erscheinen im hellen Deckenlicht fast weiss. Eine Wandverkleidung aus farbigem Kunststoffmaterial, wie sie von den Tunnelpsychologen vorgeschlagen und beispielsweise im Loppertunnel vorhanden ist, wird im Montblanctungeräumigen Nischen gesteigert. Diese erweisen sich als richtige Einstellräume auch für mehrere grössere Wagen. Sie sind mit Handfeuerlöschern und Telephon, nicht aber mit Tankstellen versehen. Wer sich indessen auf der Tunnelfahrt durch den Autoradio unterhalten lassen möchte, muss feststellen, dass der Empfang sofort nach der Einfahrt verstummt; eine Unterhaltung ist nur durch Tonbandgeräte möglich. ...