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... bezeichnete er ihn doch als »dem Land Rover in Komfort und Ausstattung weit überlegen«. Was die Natur des G relativ gut zusammenfasst: weniger karg als der Land Rover, nicht so nobel und schwer wie der Range Rover. Dieses Thema griff auch die Zeitschrift Autocar im Februar 1979 auf: »Wie würde Daimler-Benz den Markt angehen? Würden sie einen ausgeklügelten geländegängigen Wagen ähnlich dem amerikanischen Jeep Cherokee oder dem britischen Range Rover anstreben oder eher auf den vom Land Rover dominierten funktionalen Sektor abzielen? Am Ende sind sie eher in der Mitte gelandet – mit einem kompakten Fahrzeug, das erheblich kleiner als der Land Rover sowie bestens verarbeitet und ausgestattet ist und dabei ein gutes Maß an Komfort bietet.« Nicht schlecht für ein Militärfahrzeug. Allerdings erreichte der G nie den Erfolg, den seine Erschaffer für ihn kalkuliert hatten. Der Schah von Persien wurde entmachtet und nahm seinen Auftrag über 20.000 Exemplare mit sich, während die deutsche Armee ihren Bedarf mit einer Flotte von VW Iltis deckte. Doch die GfG vertraute ihren Marktvorhersagen und brachte den Geländewagen als ziviles Fahrzeug heraus, eine Handvoll ging auch jeweils an die deutsche Grenzpolizei und die argentinische Armee (auch wenn General Galtieri die Rechnung nie bezahlt haben soll). Einige der Letzteren gelangten während des ...