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... Aktentasche! Sie muß noch hinten im Wagen liegen. Ihr Inhalt ist mir wertvoll. Ich bitte einen der Umstehenden, die Tasche zu retten. Und noch etwas fällt mir ein: Etwa drei Kilometer zurück stand doch an einer Straßengabelung ein Polizeistreifenwagen — der sollte jetzt herkommen! Es langt mir noch für entsprechende Anweisungen. Und sogar um Zeugen kann ich noch bitten. Dann erst läßt die Konstitution nach. In diesem Moment beugt sich ein Mann über mich und starrt mich entgeistert an: der Fahrer des Mercedes! Ich erkenne ihn sofort — es sind dieselben weitaufgerissenen Augen, die vor weniger als einer Minute auf mich zugerast waren. »Warum haben Sie noch überholt?« frage ich leise. Dann überkommt mich ein Schütteln. Es friert mich, die Augen fallen mir zu. Der Schock setzt ein. Man legt mir eine Decke über. Immer wieder ist es derselbe Mann, der da hilft: der Fahrer eines Postlastwagens aus der Kolonne. Sagenhafter Zufall: Der Gute ist auf der Fahrt zur Abschlußprüfung eines Rot-Kreuz-Kurses! Nun kann er an mir zeigen, was er gelernt hat. Aber ich bleibe bei vollem Bewußtsein. Das Leben ist so stark... »Da überkam mich die Angst« Jetzt ist eine kleine Zeitlang niemand bei mir, alle sind bei den Fahrzeugen beschäftigt. Und da, in diesem Augenblick des Alleinseins, überkommt mich zum erstenmal Angst. Die Angst des Verlassenseins! Ich liege da, und ...