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... jedoch nie zu einem Gesamtsieg kamen, denn schliesslich beteiligt sich Porsche auch erst seit 3 Saisons mit grossvolumigeren Motoren an Langstreckenrennen. Die Sieger des mit grosser Spannung erwarteten 24-Stunden-Rennens sind der deutsche Routinier Hans Herrmann und sein englischer Teamkollege Richard Attwood. Sie fuhren einen Porsche 917 mit 4,5-Liter-Motor (kurzes Heck) von Porsche Salzburg, der die Führung von der elften bis in die letzte Stunde innehielt, nachdem die schnellsten Fahrerpaare sowohl von Porsche als auch von Ferrari ausgeschieden waren. Der Krfolg von Herrmann/Attwood ist die Frucht einer wohlüberlegten wagensehonenden Gangart, bei der nie Risiken eingegangen wurden. Der Wagen der Sieger gehörte auch zu den ganz wenigen der 51 gestarteten Fahrzeuge, die sich im Verlaufe der regnerischen 24 Stunden überhaupt nie gedreht haben. Damit hat sich Hans Herrmann (schon 1954 sass der Stuttgarter in einem Formel- 1-Rennwagen von Mercedes) auch für die letztj ährige Schlappe revanchiert, als er nach einem atemraubenden Finale zwischen seinem Porsche 908 und dem Ford GT 40 von Jacky Ickx schliesslich am Ziel um 100 m geschlagen blieb. Damals wechselten sich Herrmann/Larrousse am Steuer des betreffenden Porsche 908 ab. Ein Jahr später belegen nun Herrmann/Attwood und Larrousse/Kauhsen auf den Porsche 4500 die beiden ersten Plätze des gigantischen ...