Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... eigentlich zweitrangig, denn auch die Schweiz muss daran interessiert sein,dieses Problem endlich zu lö- sen. Wie aber könnte eine solche Lösung aussehen?Grundsätzlich ist die von Bundesrat Ogi vertretene undvon den EG-Verkehrsministern geteilte Auffassung absolutrichtig, dass langfristig der Gütertransitverkehr zur Hauptsache auf die Schiene zu verlagern ist. Zustände, wie sieheute im Tirol am Brenner herrschen und unter denen die dort wohnende Bevölkerungausserordentlich leidet, dürfen auf keinen Fall zum Massstab einer künftigen Entwicklung inder Schweiz genommen werden. Heute geht es indessen darum, einen vernünftigen Wegzwischen den verschiedenen Interessen zu finden, bis unsere Schieneninfrastruktur benützungsbereit ist. Deshalbwird auch die Schweiz nicht darum herumkommen, dem Ausland gewisse Zugeständnisse in dem Masse zu machen, in dem wir von ihmRücksichtnahme auf die besonderen topographischenGegebenheiten unseres Landes erwarten. Es ist doch stossend, dass wir an der 28-t-Limite unverrückbar festhalten,es aber kaum hinnähmen, wenn unseren Camionneurenim Ausland ebenfalls die 28-t- Grenze auferlegt würde. Zur Lösung der ganzen Transitproblematik braucht es in erster Linie viel Aufklärungsarbeit bei der Schweizer Bevölkerung im allgemeinen undbei der Urner im besonderen. Sie sollte sensibilisiert werden für die Tatsache, dass schon heute ...