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... Prix mitzufahren. Ich bin keine besonders emotionelle Person, aber ich muss Ihnen gestehen, dass ich dort oben auf dem Siegespodest einen gehörigen Kloss in der Kehle hatte. Für mich war es ein Wochenende voller Drama tik. Hätte man alle Ereignisse in ein Drehbuch verarbeitet, der Produzent hätte den Autor hin ausgeworfen. «Verschwinde», würde er gesagt haben, «das ist zu unglaubwürdig.» Nach dem ersten Training war ich hinter den tbeiden Brabham und Nikis Ferrari Vierter. Am '■ zweiten Tag war ich entschlossen, mich von der zweiten in die erste Reihe zu fahren. Immer mehr brachte ich in der letzten Sitzung meine Zeiten nach unten. Hier ein paar kleine Verbes serungen, dort ein paar Veränderungen, und das Auto wurde besser und besser. Nach den Ent täuschungen in Argentinien und Brasilien schien es endlich aufwärts zu gehen. In den letzten Momenten des Trainings war ich dann überzeugt, mein Auto auf den optimalen Stand gebracht zu haben. Es war schon fast Abend, eher kühl, und so montierten wir einen Satz neuer Reifen und ab ging die Post. Ich holte Emerson ein, benützte seinen Wind schatten und ging auf der Geraden vorbei - «jetzt geht's», sagte ich mir, «jetzt stimmt alles, jetzt kommt die goldene Runde, Pole Position.» Dann aber kam die Barbeque-Kurve, und das Heck brach auf einmal aus. Das erste Mal, und ich konnte korrigieren. Ein zweites Mal, und ich ...