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... unter dicken Ansaugrohren radeauslauf auch bei höchstem Tem po. Die vom Werk genannten 310 km/h sind schnell erreicht und, was das Fahrverhalten angeht, sehr unspekta kulär. Selbst die Umströmungsgeräu sche der Karosserie, vulgo Windlärm, halten sich in komfortablen Grenzen. Das Fahrwerk mit seiner adaptiven Dämpfung ist dann zwar auf straff ge stellt, wird aber nicht unangenehm hart. Im bürgerlichen Geschwindig keitsbereich federt der Turbo sehr ge schmeidig, was seine GT-Ambitionen auf das Trefflichste unterstreicht. Eineu gravierenden Unterschied zum Vorgänger bildet schließlich der Allrad antrieb. Die Visco-Kupplung zur Ver teilung der Antriebsmomente auf Vor derachse und Hinterachse ist passe. Angesichts der Weiterentwicklung der Allradtechnik erscheint eine solche passive Regelung, die erst auf auftre tenden Radschlupf reagiert, dem Spitzen-Sportwagen von Porsche nicht mehr angemessen. Jetzt gibt es (siehe Spotlight) eine Lamellenkupplung, de ren Steuerung eine elektromagnetische Kupplung übernimmt. Vernetzt mit der Fahrwerkselektronik ergibt sich eine extrem schnelle Aktiv-Regelung, die Traktionsoder Fahrstabilitätsproble men bereits zu Leibe rückt, bevor tatsächlich Schlupf signalisiert wird. Die Heckantriebs-Charakteristik domi niert natürlich, je nach Fahrsituation wird Antriebsmoment der Vorderachse zugeteilt. Erster ...