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... sicherlich die Elektrotraktion im Vordergrundsteht, aber auch Hybridsysteme und (viel) später derWasserstoffantrieb scheinen vielversprechend. Zugegeben, davon sprichtman schon lange, und trotzdem sind bisher kaum handfeste Veränderungen in dieser Richtung auszumachen. Im Gegenteil: noch immererscheinen neue Modelle, die schneller, schwerer und durstiger sind als ihre Vorgänger. Dennoch glauben wir, dass unsere Prognosestimmt. Denn was wie Untä- tigkeit aussieht, ist nichts anderes als die Folge der im Gesamtsystem steckenden Trägheit: Die Automobilindustrie braucht für die nötigen Umstellungen mehrere JahreZeit, ferner muss in der Bevölkerung der Umdenkprozess in Richtung Umweltbewusstsein noch stärker Fuss fassen, gegebenenfalls giltes, neue Gesetze zu erlassen, und zu guter Letzt musssich auch das Käuferverhalten entsprechend verändern. Das alles dauert etliche Jahre, viel länger jedenfalls, als das die ungeduldigsten Öko-Fundis wahrhaben wollen. Ein Ozeanriese braucht schliesslich auch mehrere Kilometer für eine Richtungsänderung. Wir meinen aber, dass die Saat ausgebracht ist, jetzt muss sie nur noch aufgehen. Zeichen dafür gibt es genü- gend: An der Frankfurter IAAist das umweltfreundliche Auto ein Hauptthema, das mit der nötigen Ernsthaftigkeit diskutiert wird, und auch in Gesprächen mit unserenLeserinnen und Lesern verspüren wir das ...