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... machen ihn noch schwerfälliger und differenzierter. Wenn man also im Vorstand von Opel auch kaufmännisch interessante Möglichkeiten in der 1,2 Liter-Klasse sah, so konnte man nicht einfach mit einer Novität herauskommen, wie es die Öffentlichkeit so sehr erwartet hatte. Wer mit einem solchen aktuellen, aber völlig neuen Modell den Käu fer in jeder Beziehung gut bedienen und sich obendrein noch einen angemessenen Erlös gutschreiben will, der muß diesem Schritt In vestitionen vorausgehen lassen, die Millionen, und zwar in achtstelliger Zahl, verschlingen. Weder ist in Rüsselsheim die Produktions kapazität für ein solches Projekt vorhanden (das Opel-Kadett-Fließband holten sich die Russen nach dem Krieg), noch sind heute die erforderlichen Facharbeiter zu bekommen. Opel hatte keine andere Wahl, wenn man sich schon ein Stück von diesem Kuchen abschnei den wollte, als den vorhandenen 1,5 Liter- Motor zu modifizieren und ihn in das alt bekannte Kleid des Rekord zu stecken. Visiert der 1,7 Liter-Opel jene Schichten an, die dem Ford 17 M zu ansehnlichen Verkaufserfolgen verhelfen, so möchte sich der Opel 1200 Zu gang zu jenen Kreisen verschaffen, mit deren freundlicher Mitwirkung der Ford 12 M mit seinem ehrwürdigen Seiten-Ventil-Motor seine Renaissance erlebt, und die des Wolfsburger Nähkörbchens müde sind. Diesem Schritt waren zwei Programmänderungen ...