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... ein durchaus günstiges Leislungsgewicht. Aus dem Untersetjungsverhältnis der Hinterachse von 4,55 zu 1 läßt sich entnehmen, daß weniger auf hohe Endgeschwindig keit (es werden 100 km/st angegeben) als auf günstige Beschleunigungswerte und weitgehende Schaltungsfreiheit Wert gelegt worden ist. Man kann diesen kleinen Motor aber auch „jubeln“ lassen, wenn einem sportlich ein gestellten Fahrer danach zumute ist. Die Gangstufen fordern das sogar heraus und der „Minor“ kann — ohne besonders überdreht zu werden — im dritten Gang 70 km/st und im zweiten immerhin noch 50 km/st er reichen. Durch eine derartige Fahrweise dürfte die Ver brauchskurve allerdings wesentlich höher ansteigen, als der Durchschnitt von 7,5 Liter je 100 km. Der größte Charme deg neuen „Minor“ liegt jedoch weniger in seiner Maschine, als im Fahrgestell. Erst malig hat Morris auf rin Chassis im eigentlichen Sinn des Wortes verzichtet und verwendet eine selbsttragende Karosserie, die eine vollkommen verwindungss e'fe Ein heit bildet. Durch starke Vorverlegung des Motors konnten beide Sitzreihen zwischen den Achsen unterge bracht und im Heck ein wirklich geräumiger Kofferraum gewonnen werden. Interessant ist die Abfederung der Vorderräder, die durch zwei Lenker, deren oberer den Stoßmämpfer trägt, und einen in Fahrrichtung augeordneten Drehstab er folgt. Die Schubund ...