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... Auftreten nicht gerade zu nennen. Soll die bekannte Erfahrungsthese, daß mindestens 2—3 Jahre härtester Arbeit nötig sind, bis ein motorisiertes Fahrzeug in der inten siven Entwicklung eines bestausgestatteten und sicher fundierten Wer kes halbwegs reif ist, beim Kleinstwagen plötzlich nicht mehr gelten? Das wäre wohl ein Wunder, insbesondere in Anbetracht der ganz be sonderen Problematik des Kleinstwagens überhaupt! In den allermei sten Fällen handelt es sich bei den bekannt werdenden Neuschöpfungen doch wohl um Bastlerkonstruktionen, die an sich ja recht nett sein können, denen aber fast durchweg die unglaublich mühevolle Ausfeilung bis ins letzte Detail fehlt, die Ausgewogenheit aller Elemente mitund zueinander, ohne welche an eine Serienherstellung nie gedacht werden kann und darf. Aber auch dann, wenn hinter einer solchen neuen Sache wirkliche Könner stehen, muß man immer wieder feststellen, daß hinsichtlidi Kapitalbedarf für Vorbereitung und spätere Serienfertigung, für Versuche im Detail und im Ganzen, direkt naiv anmutender Opti mismus herrscht. Vielfach soll ja der Kunde durch seine Aufträge, wo möglich mit erheblichen Vorauszahlungen, erst einmal das notwendige Kapital beibringen; daher auch der Run nach den Ausstellungshallen! Ist aber dem Kunden, dem ein solches Fahrzeug gefällt, damit gedient, nicht allein „Ersatzversuchsfahrer“ zu ...