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... mit Personenschaden als 1989 werden am Jahresende in der gesamten Bundesre publik 14,4 Prozent mehr Menschen gestorben sein und 5,6 Prozent mehr ver letzt. In absoluten Zahlen heißt das: Statt 376 564 Un fällen mit Personenschaden nunmehr deren 399 500, statt 9619 Verkehrstoten jetzt 11 000 und nach 490 594 Verletzten im Jahr 1989 werden es in diesem Jahr 518 000 sein. Auch die Fahrleistung mit 10,5 Pro zent ist jedoch kräftig ge stiegen: Sie liegt 1990 vor aussichtlich bei mehr als 540 Milliarden Kilometer. Fast erwartungsgemäß war die Lage im vergange nen Jahr vor allem auf dem Gebiet der ehemaligen DDR besonders schlimm. Dort verdichtete sich die Begegnung der Autowelt aus Ost und West, hereinge brochen nach Art moderner Völkerwanderung, zu ei nem hochexplosiven Ge misch aus Leichtsinn, Rück sichtslosigkeit und ungenü gender Erfahrung. Allein auf den Straßen dort starben innerhalb von zwölf Monaten nach der Prognose 72,4 Prozent mehr Menschen als im Jahr da vor, 48,6 Prozent mehr Verkehrsteilnehmer wur den verletzt. Bezogen auf die Fahrleistung, die ihrer seits um 35,3 Prozent stieg, ergibt sich daraus eine Stei gerung der Getötetenrate um 27,6 und der Verletztenrate um 9.8 Prozent. Relativ besser sieht es auf den Straßen im ehemali gen Bundesgebiet aus: Dort nahmen die Unfälle mit Per sonenschaden nur um 1,9 ...