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... zu Beginn auch als Sparversion «Renault 3» angeboten wurde. Er hatte einen kleinen 603-ccm-Motor. Wenn wir schon bei den Triebwerken sind: Es gab die kleinen «Billancourt»-Motoren mit bis zu 845 ccm und die grösseren «Cléon- Fonte»-Triebwerke mit bis zu 1108 ccm. In die Schweiz wurde der R4 bis 1987 importiert, dann war wegen der US83- Abgasnorm Schluss. In anderen Ländern gab es ihn bis 1992. La rouille,… … zu Deutsch «Rost», und der Renault 4 sind unzertrennlich. Der Titel passt also bestens, um ins Thema der typischen Schwachstellen einzuleiten. Die R4-Rostanfälligkeit ist derart legendär, dass die französische Wikipedia-Seite Einsatzfähig: Der R4 fand nicht nur bei Familien anklang, sondern auch bei der Gendarmerie. Praktisch: Der «Fourgonnette» genannte Kastenwagen mit oder – wie hier – ohne Seitenfenster. Der Renault 4, kurz R4 (in Frankreich auch oft 4L) genannt, ist technisch einfach aufgebaut. Motor und Antrieb sitzen vorne. Die R4-Konstrukteure strebten vorab einen grossen Innenraum an. Motor, Antrieb und Achsen wurden möglichst platzsparend darum herum gruppiert. 55www.swissclassics.com SwissClassics den typischen Roststellen gleich zwei eigene Kapitel widmet, einmal für das Chassis und einmal für die (demontierbare) Carrosserie. «Er rostet eigentlich überall», sagt Heinz Bleuer schmunzelnd, «somit spielt es fast keine Rolle, wo man mit Suchen anfängt.» ...