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... versetzt eingepasst wurden, so dass die Schulterlinie des Co-Piloten ein paar Zentimeter hinter der des Fahrers ist. Die Autobahnstrecken von Berlin nach Rom hätte man relativ komfortabel bewältigen können; aber die Überquerung der Alpen wäre kaum ohne Rippenprellungen auf Seiten des Beifahrers gelungen: Das Drehen des Lenkrads zwingt quasi dazu, die Ellbogen auszufahren, zumal es nur wenige Zentimeter von der Brust des Fahrers entfernt beinahe senkrecht auf der Säule sitzt. Auch der Schalthebel und der Oberschenkel des Passagiers kommen sich empfindlich nah. Otto Mathé, der nach einem Motorradunfall 1934 die Kontrolle über einen Arm verloren hatte, hielt beim Gangwechsel das Lenkrad, indem er sich mit der Brust dagegen presste – was übrigens komplizierter ist, als man zunächst denkt. Jeder, der mit frühen Porsche 356 vertraut ist, wird sich unmittelbar zum T64 und seiner nüchternen Einfachheit hingezogen fühlen. Der Geräuschpegel ist hoch – dank des im Heck dröhnenden, luftgekühlten Motors, der den Sound eines kleinen Flugzeugs hat und die Leichtmetall-Karosse vibrieren lässt. Sehr nah am Kopf ist auch die Windschutzscheibe. Trotz des hohen Armaturenbretts und der Türen ist die Sicht nach vorne und zur Seite gut, auch wenn es aufgrund der extrem kurvigen Karosserieform mitunter ermü- det, Engstellen einzuschätzen. Fährt man kurz über ein paar Pflaster- ...