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... deutlich stärker zu Sinn als zu Sinnlichkeit tendiert. Doch nun übernimmt der S3 endlich wie der die Rolle des automobilen Schlitzohrs, des frechen Turbo-Schlingels, der in jede Kurvenkombination stechen muss und Geraden vorzugsweise auf seiner mächtigen Drehmomentwelle abreitet. Ausschließlich zweitürig, rangiert er preislich etwas oberhalb von BMW 130i und VW Golf R32, zwinkert der Kon kurrenz lässig aus seinen serienmäßi gen Xenon-Scheinwerfern zu, pfeift mit dem Lader. Und bevor die Sechszylin der-Fangemeinde aufschreien kann: Ja, ein Sechszylinder klingt besser. Ja, ein Sechszylinder läuft sämiger. Nein, die Sechszylinder schieben nicht so wild wie der S3 im Zenit seines Ladedrucks. Das kann der Audi besser. Bei wenig Gas noch harmlos brum mend vor sich hin schnüffelnd, wird der TFSI beim harten Tritt aufs Pedal zum Ohrenlangzieher. Holt erst für einen langen Moment Luft, bläst ab 2500/min hörbar an, bevor sein Lader ab 3000 Touren zuschlägt, der S3 nach vorn schnippt - zur Not bis zum Dreh zahlbegrenzer bei 7000/min, bevor die Schmetterlinge im Bauch im nächsten Gang durchstarten. Denn beim zackigen Durchschalten im etwas knorpeligen Sechsganggetriebe spart man sich das zähe Vorspiel im Turboloch und surft gleich wieder ganz oben auf der Dreh momentwelle, deren Maximum bis 5000/min branden soll. Ganz klar, Audi hat beim S3 die fein ...