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... ’70 in Osaka und anschließend auf der Turin Auto Show – im originalen blassen Silberblau – auf ein Podest gestellt und gefeiert. Noch heute ist das außergewöhnliche Fahrzeug für manche etwas zu abgedreht, zu futuristisch. Ein Schock. Übersehen sollte man nicht, dass die Studie primär aus Styling-Gründen entwickelt wurde; der Zweck ist untergeordnet. Der nahtlose Schwung von Bug bis Heck, die vollverkleideten Räder und die horizontale Linie wie bei einer Venusmuschel verleihen dem Ganzen einen Science-Fiction-Touch. Das Auto wirkt, als habe es sich beim Dreh von Blade Runner aus dem Staub gemacht, ähnlich den Arbeiten von Syd Mead, dem amerikanischen Filmund Industriedesigner. Exponierte Monza-Tankdeckel und das fette Goodyear-Renngummi holen einen wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Sie erinnern an die Basis des Wagens, daran, dass unter seinem Kleid ein Rennwagen steckt. Bei Pininfarina kann sich niemand so recht daran erinnern, wann der Modulo umlackiert wur de. »Das Spektrum an Farben, das das Auto über sich ergehen ließ, ist so ähnlich wie das des Sigma«, meint Martin und erinnert so an eine weitere seiner absonderlichen Schöpfungen, in dem Fall ein sicheres Formel-1-Auto (mit Knautschzone, Heckstoßfänger, 7-Punkt-Sicherheitsgurt usw.). »Vielleicht haben sie beide Wagen zum selben Lackierer gebracht. Genau weiß ich es allerdings ...