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... attraktiven oder gar spektakulären Formen zu verhelfen ist wesentlich leichter, als normal geräumige Autos zukunftsträchtig einzukleiden. Bereits 1977 hatte Ghia mit einer Megastar genannten Studie neue Ideen für einekompakte Viertürlimousine in den Raum gestellt. Formund Farbgebung waren bei jenem Versuchsfahrzeug so kühn gewesen, dass sie den Normalverbraucher schockten. Zu einer Erforschung möglicher künftiger Stilund Geschmacksrichtungen hatte sich der Megastar daher grundsätzlich nicht geeignet. Beim Granada Altair ist die Ausgangslage besser. Er ist im Grunde genommen ein normales Stufenheckauto, dem höchst moderne Züge verliehen wurden. Wenn er dem zurückhaltend eingestellten Betrachter zu futuristisch vorkommt, so ist dies wohl weniger der Grundform als den kecken Seitenstreifen zuzuschreiben, mit denen die Horizontale des Altair unterstrichen wird. Mit seiner stark abfallenden Motorhaube, der flach angewinkelten Frontscheibe und der ausgeprägten Bugschürze dürfte die jüngste Ghia- Schöpfung auf günstige aerodynamische Werte kommen. Damit wird ein vordergründiges Ziel heutiger Autotechnik - das Benzinsparen - mit stilistischen Massnahmen unterstützt. Dass saubere Aerodynamik stets auch Eleganz bringt, wird mit dem Altair einmal mehr bewiesen. Der mit dem 2,8-Liter-V6-Einspritzmotor versehene Fünfsitzer dürfte an die 200 km/h ...